Stand: März 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „OpenMakler" (nachfolgend „Dienst"), bereitgestellt von PAH3 Lizenz UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend „Anbieter").
(2) Der Dienst richtet sich vorrangig an Unternehmer im Sinne des §14 BGB (B2B), insbesondere Immobilienmakler und Immobilienverwalter. Die Nutzung durch Verbraucher ist möglich; in diesem Fall gelten ergänzend die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften.
(3) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(1) Die Registrierung auf der Plattform stellt ein Angebot des Kunden auf Abschluss eines Nutzungsvertrags dar. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Registrierung durch den Anbieter (Aktivierungs-E-Mail) zustande.
(2) Der Kunde versichert, dass die bei der Registrierung angegebenen Daten vollständig und korrekt sind. Änderungen sind unverzüglich mitzuteilen.
(3) Pro Organisation wird ein Konto angelegt. Der registrierende Nutzer wird als Inhaber (Owner) geführt und kann weitere Benutzer einladen.
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte Plattform zur Verfügung, die folgende Kernfunktionen umfasst:
(2) Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif.
(3) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit von 99% im Jahresmittel. Geplante Wartungsarbeiten werden vorab angekündigt.
(1) Der Anbieter gewährt neuen Kunden eine kostenlose Testphase von 14 Tagen. Während der Testphase stehen alle Funktionen des gewählten Tarifs zur Verfügung.
(2) Nach Ablauf der Testphase wird der Zugang eingeschränkt, bis ein kostenpflichtiger Tarif gewählt wird. Bereits eingegebene Daten bleiben für 30 Tage erhalten.
(1) Die aktuellen Preise sind auf der Website des Anbieters einsehbar. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde erteilt hierzu ein SEPA-Lastschriftmandat oder hinterlegt eine Kreditkarte.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst nach erfolgloser Mahnung vorübergehend zu sperren.
(1) Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
(2) Die Kündigung kann über die Kontoeinstellungen oder per E-Mail erfolgen.
(3) Nach Kündigung hat der Kunde 30 Tage Zeit, seine Daten zu exportieren. Danach werden alle Daten unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
(1) Der Kunde ist verpflichtet:
(2) Der Kunde ist für die Einhaltung der Datenschutzvorschriften gegenüber seinen eigenen Kunden und Interessenten (Leads) selbst verantwortlich.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
(2) Im Übrigen ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung für entgangenen Gewinn, indirekte oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität von KI-generierten Texten oder automatisierten Datenverarbeitungen. Der Kunde ist verpflichtet, generierte Inhalte vor der Veröffentlichung zu prüfen.
(4) Bereitgestellte geprüfte Vertragsvorlagen (z.B. Widerrufsbelehrungen, Courtage-Vereinbarungen) stellen keine Rechtsberatung dar. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder rechtliche Wirksamkeit. Die Verwendung erfolgt auf eigenes Risiko des Kunden. Wir empfehlen die Prüfung durch einen Rechtsanwalt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit angemessener Ankündigungsfrist (mindestens 30 Tage) zu ändern. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt.
(2) Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.